unsere Praxis   Gesundheit   Schönheit   Sicherheit   News   Kontakt   Datenschutz   Termin/Rezept
   
 







zurück zur Übersicht...

14.05.2021

Corona Impfung – am besten beim Hausarzt oder im Impfzentrum

 

Schutzimpfungen sind neben den hygienischen Maßnahmen, wie z.B. die Trennung von Abwasser und Trinkwasser und später den Antibiotika eine der tragenden Säulen, auf denen die Gesundheit der zeitgenössischen Menschen beruht.
Die Pocken sind ausgerottet, Kinderlähmung und Wundstarrkrampf haben ihren Schrecken verloren, seit ihnen wirkungsvoll vorgebeugt werden kann. Die Liste von Beispielen dieser Erfolgsgeschichte ist lang.

Was wir aber gegenwärtig von politischer Seite erleben, trägt im Wesentlichen dazu bei, das Vertrauen in sinnvolle Maßnahmen zu zerstören, zu verunsichern, ja sogar Angst zu machen.

Den Hausärzten , die jahrzehntelange Erfahrung mit Impfungen haben und die so bald als möglich die Altersheime gegen Corona durchimpften, wurden plötzlich absurde Einschränkungen auferlegt, bürokratisch das Leben schwer gemacht, sie wurden mit sich ständig ändernden Regelungen konfrontiert, die nicht medizinisch oder wissenschaftlich, sondern politisch begründet waren.

Jüngstes Beispiel : nachdem das Intervall zwischen erster und zweiter Impfung auf zwölf Wochen festgelegt war und die Hausärzte ihren Praxisablauf darauf einstellten
(die regulären Patienten müssen ja weiter behandelt und die normale ärztliche Versorgungstätigkeit aufrecht erhalten bleiben) erklärte Herr Spahn ( übrigens kein Arzt oder Mediziner ) ohne Rücksprache mit den ärztlichen Vertretungen - dass die zweite Impfung nun schon nach vier Wochen durchgeführt werden könne bzw solle. Und woher soll der Impfstoff kommen, wenn gleichzeitig die Priorisierung aufgehoben werden soll – mit erwartbarem Ansturm auf die Praxen ?

Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus. Viele hochmotivierte Impfärzte sind verärgert, weil damit ihre ganzen Vorarbeiten und Zeitpläne über den Haufen geworfen wurden und sie die Verägerung über die Undrurchführbarkeit dieser Maßnahmen abbekommen.
Und deshalb sollen es nun die Fachärzte richten und einspringen.
Gleichzeitig müssen die hocheffektiven Impfzentren und Ambulatorien kürzer treten –weil sie zu wenig Impfstoff zugeteilt bekommen.

Von mancher Seite wird geargwöhnt, dass auch hinter diesen Entscheidungen keine wissenschaftlich-rationale Überlegung stand, sondern dass man die Wähler vor der Bundestagswahl für sich gewinnen will, indem man ihnen mit einer vorgezogenen Impfung den Urlaub ermöglicht.

Haben Sie also bitte Verständnis, wenn wir Sie an unser Impfzentrum in den Donauhallen verweisen, die ihre Arbeit ganz top, hocheffizient, ohne lange Wartezeiten und super freundlich machen – so sie denn genügend Impfstoff zugeteilt bekommen.